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3.-5. Juli 2004
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Nachdem Susi (L)lange genug mit ihrem sehnlichen Wunsch nach diesem "süßen kleinen"
Zelt* schwanger gegangen
war, hatte sie nun endlich den Kauf durchgesetzt. Der ursprüngliche Auslöser war wohl
unser schönes Karwendelbiwak unter einer einfachen Plane, was Susi nicht insektensicher genug erschien.
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Als Ziel unserer nun folgenden Tour suchten wir uns die Vilser Gruppe
in den Allgäuer Alpen aus. Per Zug fuhren wir von Musau nach Pfronten-Steinach. Von dort wanderten wir gemütlich bis
zur Fallmühle und ab da ging es kontinuierlich mit ordentlichem Anstieg hinauf bis zur Ostlerhütte
auf dem Breitenberg.
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Nach der verdienten Bergsteigermahlzeit suchten wir uns ein idyllisches Plätzchen
unterhalb des Aggensteins für die Zelteinweihung. Das Zeltchen hielt allen Erwartungen stand und am
nächsten Morgen erwachten wir gut ausgeruht mit herrlichem Berg- und Talblick.
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Nach dem Frühstück folgte ein heftiger Anstieg auf den Aggenstein, der uns mit einem sehr schönen Ausblick
belohnte (1. Panorama). Nachdem wir uns lange genug umgeschaut hatten, verließen wir Deutschland in Richtung
Bad Kissinger Hütte bzw. dem dort ausgeschenkten Radler. Über die Sebenalpe (Mittagsruhe) ging's dann den Gräner
Höhenweg entlang (2. Panorama) in Richtung Sonnenalm. Entgegen der Kartenangabe schließt diese allerdings zusammen mit der Seilbahn und wir bekamen
gerade noch ein paar arme Würstchen, Pommes und etwas Trinkbares. Zum Glück hatten wir auch noch
ein paar leckere Vorräte in unseren Rucksäcken.
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Unterhalb der Läuferspitze fand sich wieder ein malerisches Plätzchen für die nächste Übernachtung. In unserem
einen Fernsehprogramm kam abends ein interessanter Tierfilm über Gämsen und im Frühstücksfernsehen
gab es einen unglaublich schönen Sonnenaufgang. Diese Programme sind jedoch nur dort oben zu empfangen.
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In der Ferne waren allerdings schon erste Vorboten einer Wetterverschlechterung zu sehen, weshalb wir nicht wie
geplant über den Klettersteig Schartschrofen-Rote Flüh-Gimpel (3. Panorama), sondern statt dessen
über das Sababachtal wieder nach Musau abstiegen. Aber auch diese lange Wanderung war anstrengend genug und
wir kamen gerade noch vor dem dicken Regen am Auto an.
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So vollendet wie nun die Runde war die gesamte Tour. Unser Fazit ist: Das kleine Zeltchen ist bei fast gleichem
Gewicht viel besser als ein Biwaksack und die Übernachtung in der sauberen Höhenluft ist viel angenehmer als
im stickigen Berghütten - Matratzenlager zusammen mit "Burschi", dem unbekannten Schnarcher. Die Tour erhält *****.
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*) Golite Trigg 2 Shelter - Herstellerangabe: "Ein extrem leichtes (1,4 kg), sehr spezielles
Spitzdach-Zelt. Zielgruppe: wer eine Wander- oder Radtour in eine an sich trockene Region plant und
das Zelt lediglich als wetterfeste Koje zum Schlafen braucht, um nassen Überraschungen aus dem Weg zu gehen.
Als stützendes Element genügt z.B. ein Trekkingstock (gehört nicht zum Lieferumfang), ein Baum, ein Paddel
oder Ast. Knapp 2 qm Fläche (plus Apsis) sind für 2 Personen ein entsprechend kuscheliges Plätzchen."
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